14 October 2015

Langsamer, aber nachhaltig“ – die neue Normalität in China

Auf der HSBC-Konferenz „New Roads to China“ haben Experten am 13. Oktober 2015 die aktuelle Entwicklung analysiert und diskutiert. Das Wachstum breche nicht ein, sondern gehe lediglich von zehn auf rund sieben Prozent pro Jahr zurück, bekräftigte Helen Wong, Chief Executive Greater China bei HSBC, vor mehr als 100 Unternehmensvertretern und Investoren in Frankfurt.

HSBC-Konferenz „New Roads to China“: Finanzmarkt-Liberalisierung und ein verändertes Wachstumsmodell bieten neue Chancen für Unternehmer und Investoren.

An den stabilen Aussichten hätten auch die Börsen-Turbulenzen im Sommer nichts geändert, betonte sie. So blieben sie ohne Folgen für den Konsum, wie aktuelle Daten zeigen. „Die Einzelhandelsumsätze sind im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,8 Prozent gestiegen“, berichtete Wong.

China habe eine neue Entwicklungsstufe erreicht, „die von langsameren, aber nachhaltigerem Wachstum geprägt ist“, so ihr Fazit. Auch in den nächsten Jahren rechnen die HSBC-Experten deshalb mit Wachstumsraten in der Größenordnung von sieben Prozent – unter anderem, weil die Mittelschicht weiter wächst und die Urbanisierung ein Treiber für Infrastruktur-Investitionen bleibt.

Internationalisierung des Renminbi kommt voran

Für Pessimismus sehen sie deshalb keinen Anlass. Im Gegenteil: „Die ökonomische Transformation und die Liberalisierung des Finanzmarkts sorgen für die nächste Welle von Gelegenheiten für deutsche Unternehmen und Investoren“, meint Vina Cheung, Global Head of RMB Internationalisation, Payments and Cash Management, HSBC Hong Kong.

Beide Themen gehörten eng zusammen, so Cheung. Schließlich erfordere das neue Wachstumsmodell diversifizierte und liquidere Kapitalmärkte. Deshalb werden nach Überzeugung der HSBC-Experten weitere Liberalisierungsschritte folgen – insbesondere auf dem Anleihen- und Aktienmarkt. Dies biete Chancen für ausländische Investoren, die vom Wachstum Chinas profitieren oder ihr Portfolio international diversifizieren wollen.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Internationalisierung des Renminbi (RMB) vorankommt. „Das neue grenzüberschreitende Zahlungsverkehrssystem CIPS macht RMB-Zahlungen einfacher, schneller und kostengünstiger“, berichtete Gabriele Schnell, Leiterin Payments und Cash Management bei HSBC in Deutschland.

Das sei ein „wichtiger Schritt für die Integration Chinas in die internationalen Finanzmärkte“, so Schnell – und zugleich eine erhebliche Erleichterung für deutsche Unternehmen, die in China aktiv sind oder eine Expansion planen.

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ist eine führende kundenorientierte Geschäftsbank mit nunmehr 230 Jahren Erfahrung und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit über 2.700 Mitarbeitern ist die Bank neben der Zentrale in Düsseldorf an 12 Standorten in Deutschland präsent. Zugleich ist Deutschland einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für die HSBC-Gruppe. Die besondere Stärke der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG liegt in der umfassenden Betreuung ihrer Kunden, der detaillierten Kenntnis der internationalen Märkte, insbesondere der Growth Markets, sowie ihrer globalen Vernetzung mit direktem Zugang zu den Märkten der Zukunft. Bei einer Bilanzsumme von 24,2 Mrd. Euro und 209,1 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank als Teil der HSBC-Gruppe mit "AA- (Stable)" über das beste Fitch-Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden Firmenkunden, institutionelle Kunden und vermögende Privatkunden. (Alle Angaben zum 30. Juni 2015)

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